Archiv für die Kategorie „Liste der bisherigen Hörspielsymposien“
1. Das Wort im Funk
2. bis 4. Juni 2002
Konzeption: Britta Lange
Referenten:
Sybille Bettray (Mitarbeiterin der Filmstiftung NRW): Hörspielförderung
Ernst Christ (Abteilungsleiter, Norddeutscher Rundfunk): Stellenwert und Aspekte des Hörspiels in Schleswig-Holstein. Projekte & Aussichten
Julian Doepp (Hörspieldramaturg Bayerischer Rundfunk): Die Tradition des Risikos: Von der Radio- zur Medienkunst
Robert Karge (Hörspieldramaturg, Saarländischer Rundfunk): Hörspiel in kleinen Sendern
Karl Karst (Westdeutscher Rundfunk): »Hör-Reise durch die akustische Kunst.« Ein Hör-Spiel-Spiel mit Klangbeispielen von 1927 bis heute
Christine Ocker (Tontechnikerin, Norddeutscher Rundfunk): Die Entstehung eines Hörspiels aus der Sicht einer Technikerin
Frank Olbert (Kulturjournalist, Kölner Stadtanzeiger): Von umgekehrten Stummfilmen, doppelten Imperativen und totalen Schallspielen. Das Hörspiel im Überblick
Isabel Platthaus (Hörspieldramaturgin, WDR EinsLive): »Harder, Better, Faster, Stronger« – Hörspiel im Mainstream: Eins Live Lauschangriff
Holger Rink (Hörspieldramaturg, Radio Bremen): »Schreiben Sie etwas, was Ihnen weh tut.« Hörspieldramaturgie zwischen Kunst und Kommerz
Peter Steinbach (Schrifsteller, Hörspielautor): »Der Herr der Ringe«. Konzeption, Idee und Entstehung. Eine Hör-Vorstellung
Renate Schönbeck (Lektorin, Der Hörverlag): Programmkriterien des Hörverlags
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2. Zwischen Hörvergnügen und Herausforderung. Tendenzen der Inszenierung von Wirklichkeit im Hörspiel
17. bis 19. Juni 2004
Konzeption: Frank Kaspar | Britta Lange
Referenten:
Andreas Ammer (Fernseh- und Hörspielautor): »On the tracks« – »Sweet surrender – still on the tracks«
Irene Bazinger (Autorin und Theaterkritikerin): im Gespräch mit Daniel Wetzel
Frank Gustavus (Hörspielproduzent, -regisseur und -autor, Ripper Records): Von der Idee zum eigenen Label
Gaby Hartel (Kulturjournalistin und Übersetzerin): Kunst oder Leben! Ein Lieblingsstreit der Kulturgeschichte – jetzt auch (wieder) im Hörspiel
Birgit Kempker (Autorin, Dozentin für Wort und Bild an der Schule für Gestaltung, Basel): Von Schwarz zu Grün, was davon immer schwärzer wird
Ulrich Lampen (Hörspielregisseur): Zur Darstellung der Wirklichkeit im Hörspiel. Von »really ground zero« zu »schlecht gesehen schlecht gesagt«. Sieben Umsetzungen
Paul Plamper (Autor, Theater- und Hörspielregisseur): Über Hörspieldramaturgie (Gesprächsrunde)
Holger Rink (Hörspieldramaturg, Radio Bremen): Stimmen im Ungefähren – Bilder und Bilderlosigkeit in Falk Richters Hörspielen
Ragnhild Sørensen (Inhaberin der Produktionsfrma Raumstation, Berlin): Daniel Wedel: »Schnittmuster der Liebe«
Sabine Stein (Hörspielautorin, Dozentin für kreatives Schreiben): Über Hörspieldramaturgie (Gesprächsrunde)
Hilke Veth (Hörspieldramaturgin, Norddeutscher Rundfunk): Über Hörspieldramaturgie (Gesprächsrunde)
Daniel Wetzel (Hörspielautor und -regisseur, Rimini Protokoll): Grenzbereiche Theater, Hörspiel, Dokumentation – Alles muss raus
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3. Stimm- und Sprachexperimente im Hörspiel
2. bis 4. Juni 2005
Konzeption: Frank Kaspar | Britta Lange
Referenten:
Ulrich Bassenge (Hörspielautor, -regisseur und Komponist): »Sprechmaschinenfest«. Sprachsynthese und Musikalisierung von Sprache
Hein Bruehl (Hörspielregisseur) und Herbert Kapfer (Leiter Abteilung Hörspiel und Medienkunst beim BR): Rolf Dieter Brinkmann – ein deutscher Beat-Poet und Pionier des Pop-Hörspiels. (Gesprächsrunde)
Gaby Hartel (Kulturjournalistin und Übersetzerin): »Never are voices more beautiful …« Über das Korn der Stimme
Michael Lentz (Schrifsteller, Hörspielautor, Präsident der Freien Akademie der Künste Leipzig): »Stimmt die Stimme?« Über den Einsatz der Stimme in Hörspiel und Liveperformance
Detlef W. Meissner (Hörspielregisseur): »Die Hochkultur des Fehlers.« Stimm- und Sprachexperimente im Radiofeature
Antje Vowinckel (Hörspielautorin und -regisseurin): Sprache als Musik. Wie komme ich zu Spielformen jenseits von Figur und klanglicher Illustration? Am Beispiel des Hörspiels »Call me Yesterday«
Hans-Ulrich Wagner (Medienwissenschafler, Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland): »Sounds like the fifties«. Eine Stimm-Charakteristik des Nachkriegs-Hörspiels
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4. Narration – Erzählstrategien im Hörspiel
18. bis 20. Mai 2006
Konzeption: Frank Kaspar | Britta Lange
Referenten:
Hermann Bohlen (Hörspielautor): Durchmarsch, abrupter Schwenk und auf der Stelle wieder zurück. Erzählstrategien in »Gräser fliegen nur noch selten«
Rudolf Bohne (Lektor und Dramaturg für Film und Fernsehen): Erzählen nach Regeln? Stoffentwicklung für Film und Fernsehen
Ulrich Gerhardt (Hörspielautor und -regisseur): Raymond Federman: »Take it or leave it«
Gaby Hartel (Kulturjournalistin und Übersetzerin): im Gespräch mit Ulrich Gerhardt
Ulrich Lampen (Hörspielregisseur): Im Brei meiner Umwelt. Erzählstrategien in »Amoklauf mein Kinderspiel« von Thomas Freyer
Michael Lissek (Featureautor und -regisseur, Eigenproduzent): Der Autor als Umschalter und Transformator. Oder: Das Material treibt seine heiteren Spielchen. Über einige Erzählformen des akustischen Radio-Features
Eberhard Petschinka (Dramatiker, Hörspielautor und -regisseur): »Rafael Sanchez erzählt Spiel mir das Lied vom Tod«
Klaus Ramm (Literaturwissenschafler und Verleger): »Illusionen werden gemästet, damit man sie besser schlachten kann.« Vom Einbruch der Radiokunst in das erzählende Hörspiel um 1968
Klaus Sander (Produzent und Leiter des Audiophilosophie-Labels supposé): Erzählte Wissenschaft und akustische Literatur. Das Prinzip »Audiophilosophie«
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5. Sound, Musik und O-Ton als narrative Elemente in Hörspiel und Feature
21. bis 23. Juni 2007
Konzeption: Jochen Meißner | Uwe Krzewina
Referenten:
Beate Andres (Hörspiel- und Theaterregisseurin): Zur Komposition von Geräuschen im Hörspiel
Alfred Behrens (Hörspielmacher, Professor für Drehbuch/Dramaturgie an der HFF Potsdam): Das amphibische Hörspiel. Ein Vortrag mit Hör- und Sehbeispielen in Stereo und Surround 5.1
Sabine Breitsameter (Professorin für Sound Design and Production an der Hochschule Darmstadt): 1924: Hörspiel und Radiokunst – drei Grundpositionen
Frieder Butzmann (Komponist, Hörspiel- und Featureautor, Vortragsreisender): Trugfehler, Scheise und Plabberlapap ins Radio! Zaghafter bis verzagter Ausblick auf das Hörspiel im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Walter Filz (Feature- und Hörspielautor, Leiter der Redaktion Feature und Literatur des SWR): Dehnbar. Flexibel. Belastungsfähig. Anmerkungen zur Osteosynthese von akustischen Wirklichkeiten
Thomas Gerwin (Musikwissenschaftler, Komponist und Hörspielmacher): »Fünf Radio-Installationen« und die Frage des Raumaspektes bei Klanginszenierungen
Gaby Hartel (Publizistin, Übersetzerin): im Gespräch mit Alfred Behrens
Andreas Hagelüken (Radioautor, Musikwissenschaftler): Sag’s doch einmal non-verbal – lautes Nachdenken über b e d e u t e n d e Klang- und Geräusch-Ereignisse im Radio
Frank Kaspar (Kultur- und Medienjournalist): moderiert die Podiumsdiskussion mit den Referenten des Symposions
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6. Schriften, Dinge, Datenspuren.
Experimentelle Verfahren in Hörspiel, Feature und Radiokunst
19. bis 21. Juni 2008
Konzeption: Jochen Meißner | Uwe Krzewina
Referenten:
Peter Dittmer (Autor und Medienkünstler, Entwickler der Amme): Die Amme. Heikle Dialoge zwischen Bediener und Maschine
Jörg Drews (Literaturwissenschafler, Hörspielforscher): Das Komische im experimentellen Hörspiel
Guido Graf (Autor für Print und Radio, Lehrbeaufragter für Medienjournalismus an den Universitäten Dortmund und Hildesheim): Gespräch über das Hörspiel »Sowieso der Apparat erwürgt dem Zeit«
Hannah Hofmann und Sven Lindholm (Regie- und Autorenteam): Wie man dem Protokoll diktiert – Über die Veröfentlichung diskreter Interventionen im Radio
Jens Jarisch (Feature-Autor): Experiment und Erkenntnis – Gebote und Grenzen der Gestaltung im Feature
Christoph Korn (Radiokünstler, Dozent für Ästhetik und künstlerische Improvisation an der Universität Frankfurt/Main): Über das Löschen und das Nicht-Tun
Stephan Krass (Lyriker, Literaturredakteur beim SWR): Die Schrift, der Ton, das Gedicht und ich
Thomas Wolfertz (Hörspielregisseur): Wie man Rechner zum Sprechen und Daten zur Sprache bringt
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7. Krisen, Kriege, Katastrophen – und wie Hörspiel, Feature und Radiokunst darauf reagieren
25. bis 27. Juni 2009
Konzeption: Jochen Meißner | Uwe Krzewina
Referenten:
Armin Chodzinski (Bildender Künstler und Sozialwissenschaftler): Rebellion inkl. 7% MwSt. V: Singstar und Zerstörung
Eran Schaerf (Bildender Künstler, Hörspielautor, Filmemacher): Im Hinblick auf Unvorhersehbares
Albrecht Kunze (Komponist): Alles beginnt am Rand der entmilitarisierten Zone… Über Grenzgänge und unvermeidliche Überschreitungen
Ronald Steckel (Medienkünstler, Autor, Komponist, Regisseur): Hörspielmachen in Zeiten der Krise – Dokumente als Monumente
Kathrin Röggla (Autorin): Katastrophen im Zeitalter ihrer akustischen Wiederverwertung – über Katastrophenmaterial und Krisenintervention
Daniel Wedel (Autor und Hörspielregisseur): Gespräch mit Gaby Hartel und Antje Vowinckel über Christian Lollikes Stück »Undervaerket – The Re-Mohammed-Ty-Show«
Ulrike Haage (Pianistin, Komponistin, Autorin, Soundartistin): Der Teppich und das Gedächtnis – La mémoire du tapis. Von der Sprachlosigkeit zum Klangereignis
Brigitta Lindemann (Featureautorin und Kritikerin): Im Rückzug vorn – Subversionsversuche der scheinbar unpolitischen Art